Mit modernen Dieselfahrzeuge CO2 Ziele erreichen

Der Dieselmotor ist ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Verkehrsstrategie. Seine hohe Treibstoffeffizienz mit geringen CO2 Emissionen und seine modernen Abgaskontrollsysteme tragen zur Verringerung des CO2 Belastung bei.

Gemäß dem Global Carbon Project Bericht von 2018 steigen nach stabilen drei Jahren weltweit die CO2 Emissionen wieder um 2 Prozent. Dies ist die Folge eines weltweit steigenden Verbrauches an nicht erneuerbaren Brennstoffen. Um die negativen Auswirkungen des Klimawechsels einzuschränken, ist es für Europa oberstes Gebot, den CO2 Ausstoß zu reduzieren.

Diese ambitionierten Ziele sind allerdings nur dann erreichbar, wenn die Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt erheblich reduziert werden. Dazu sind Energiequellen notwendig, die weniger Treibhausgase ausstoßen – wie z.B. Diesel.

Im November 2017 präsentierte die Europäische Kommission in ihrem „Sauberen Mobilitätspaket“ neue CO2-Emissionsstandards für neue PKWs und andere leichte Nutzfahrzeuge für die nächsten 10 Jahre. Angestrebtes Ziel ist es, im Jahr 2030 die durchschnittlichen CO2 Emissionen für Neuwägen um 37,5 Prozent gegenüber den Werten von 2021 zu senken. Als erster Zwischenschritt soll bereits 2025 eine Reduzierung um 15 Prozent gegenüber 2021 erreicht werden. Da Dieselmotoren hocheffizient arbeiten und ca. 15% weniger CO2 als vergleichbare Ottomotoren/Fahrzeuge ausstoßen, wird der Dieselantrieb dabei eine maßgebliche Rolle spielen.

How modern diesel engines help lower CO2 emissions

Mit der Unterzeichnung des Pariser Abkommens bekräftigte die EU die Verpflichtung, den weltweiten Temperaturanstieg unter 2° C zu halten bzw. Die Anstrengungen zu verstärken, den Temperaturanstieg auf max. 1,5° C zu beschränken.

Diesel ist ein wichtiger Bestandteil für nachhaltigen Transport in Europa. 

Das neue Worldwide Harmonised Light Vehicle Testverfahren (WLTP) wurde im September 2017 eingeführt, um praxisnähere Messungen der CO2 Abgase von Autos und Nutzfahrzeugen zu erhalten. Dieser Test ersetzt den Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ).

Die steigenden Verkaufszahlen für Benziner tragen somit direkt zum Anstieg der CO2 Emissionen bei. Dadurch sinken die Chancen der EU, die Klimaziele zu erreichen.

In Europa stiegen die CO2 Emissionen im Jahr 2018 um 1,8 Prozent – der erste Anstieg seit über 10 Jahren. Um die ehrgeizigen EU-Ziele zu erreichen, müsste der CO2 Ausstoß jährlich um 5,9 Prozent gesenkt werden. Dies hat zur Folge, dass Fahrzeuge bis 2020 weniger als 95 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren dürfen.

Saubere Dieselfahrzeuge können die Grundlage für die Umsetzung der Klimaziele sein. Die Effizienz moderner Dieselautos kann dazu beitragen, CO2 Ziele zu erreichen und die verkehrsbedingten Treibhausgaseffekte zu reduzieren.

Dieselautos stoßen normalerweise 15 Prozent weniger CO2 Emissionen pro Kilometer aus als entsprechende Benzinautos.

Mit Innovationen CO2 Emissionen senken 

Moderne Dieselautos repräsentieren eine neue Fahrzeuggeneration mit Abgasnachbehandlungssystemen, die bis zu 99 Prozent der Schadstoffe aus dem Verbrennungsmotor umwandeln (Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid, Stickstoffe und Partikel). Dies verbessert die Luftqualität und hilft der EU, die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Dieselpartikelfilter und Selektive Katalytische Reduktionssysteme wurden entwickelt, um noch mehr Schadstoffemissionen zu reduzieren: DPFs fangen Ruß sowie andere Verbrennungsteile ein und SCR wandelt Stickoxide in inaktiven Stickstoff (mit 78 Prozent der Hauptbestandteil der Luft) und Wasser um.

Die Dieseltechnologie hat eine lange Geschichte an intelligenten Neuerungen und ständigen Verbesserungen in einem hochregulierten Automobilmarkt. Dank ihrer modernen Partikelfilter und Katalysatoren sind sie sauberer als je zuvor.

Auch in Zukunft wird die Automobilindustrie umfassend in Forschung, Innovation und Entwicklung investieren, um die Motoreneffizienz weiter zu steigern und Schadstoffemissionen zu reduzieren.